Über uns

Wir, das heißt mein Mann Willi und ich, leben  in einem kleinen Ort am Fuße des Westerwaldes, in einem Häuschen direkt am Rande des Waldes, der in unserer Familie das “Feenwäldchen” genannt wird.

Schon als Kind war der Hund das bezaubernste Wesen das es für mich gab. Ich kannte alle Hunde im Dorf, durfte aber leider selbst kein Tier haben. Mein größtes Glück war es, wenn ich bei meinen Großeltern sein durfte, die einen hinreißenden Mischling besaßen, den ich über alles liebte. Hier war ich glücklich.

Ich las schon als Kind alles was mir unter die Augen kam und mit Hunden zu tun hatte. Später ließ ich keine Literatur über die Zucht, Haltung und Erziehung  von Hunden aus.

Neben meinem Hauptberuf machte ich eine Ausbildung zum Groomer, habe mich aber erst viele Jahre später entschlossen einen kleinen Salon zu eröffnen.

Vor 12 Jahren  besuchte ich dann Kurse um mit meinen Hunden im Pflegeheim arbeiten zu können. Es war so wunderbar, die glücklichen Gesichter der kranken Menschen sehn zu können, wenn die Hunde zu Besuch kamen.

Mein großes Interresse weckten die Problemhunde, von denen ich auch des öfteren welche hier zur Vermittlung hatte. Der ausschlaggebende Punkt, meine Ausbildung als Problemhundtherapeutin zu machen war der, daß sich zwei meiner Hunde so sehr gebissen haben, daß ich in letzter Sekunde zum Tierarzt kam, denn das Leben des einen hing an einem „seidenen Faden“.

  Ich habe mir mehrere Meinungen von „Fachleuten“ (sogenannte „Hundeflüsterer“) geholt. Sie waren vollkommen widersprüchlich und ,wie ich heute weiß, auch meistens falsch. Deren Tipps  haben meinem Kleinpudel beinahe das Leben gekostet. Kurzerhand machte ich dann meine Ausbildung, die mir sehr viel gebracht hat. Ich praktiziere zwar nicht als Therapeutin, aber mein „Hundeverständnis“ wurde ein gänzlich anderes.

Heute kann ich gelassen an die Erziehung und Haltung herangehn. Ich bin für die Erziehung der Hunde ohne Gewalt. Jegliche mechanische „Erziehungshilfen“ lehne ich entschieden ab.

Für den Pudel haben wir uns  entschieden, weil er vom Wesen und auch vom Aussehen her  ein für uns geschaffener Hund ist.  Hinzu kommt die Allergie meines Mannes  ( die er seit 2001 entwickelt hat ) die uns keine andere Wahl lassen würde.

Der Pudel ist eine für Allergiker geeigneter Hund. NICHT einer der “Designerhunde”, die meist mit dem Beinamen “Doodle” benannt werden.  Diese Hunde sind Mischlinge - keine Rassehunde. (Warum sonst dauert es viele Jahrzehnte und länger um einen Rassestandart zu erzüchten.) Und deshalb kann kein Mensch vorraussagen, wer der vermischten Rassen seine Haarsubstanz vererbt

 

Die Rasse Pudel kenne ich von Jugend an und kann mir ein Leben ohne Pudel nur schwer vorstellen.

Der Pudel wird leider oft  „belächelt“ und nicht als vollwertiger Hund anerkannt. Aber jeder, der die Rasse kennen lernt, wird schnell eines besseren belehrt. Auch wird er ganz schnell merken: Nicht die Frisur macht den Pudel aus!!!! Ob sportlich kurz, im Standart oder in Ausstellungsfrisur - der Pudel behält sein wunderbares Wesen und ist und bleibt ein liebevoller, attraktiver Partner, mit dem es sich lohnt sein Leben zu teilen.

Im Jahr 2005 kam für (leider nur) 2 Jahre ein Yorkshire Terrier-Mädel hier zu uns. Durch Sissi lernte ich diese Rasse kennen und lieben. Dieses kleine Wesen, mit dem Mut einer Löwin, hat mein Herz im Sturm erobert. Auch Yorkshire Terrier machen meinem Mann gesundheitlich keine Probleme. Die Haarsubstanz dieser beiden Rassen scheint in etwa gleich und damit Allergikergeeignet zu sein.

Somit habe ich nun 2 Rassen, denen ich “verfallen” bin.

 

©copyright by Jutta Böhm